Competition: Vertraute Fremde. Nachbarn in der Geschichte Ignoranz, Akzeptanz oder doch Toleranz? Das Verhältnis zwischen Einheimischen und Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg
Klasse 11, Graf-Stauffenberg-Gymnasium, Gymnasium
49080 Osnabrück, Niedersachsen, Deutschland
#2013-0062
Der Großvater von Mareike Janotta floh 1944 aus dem Kreis Hirschberg in Schlesien. Sein Weg führte ihn über mehrere Stationen nach Osnabrück, wo die Familie heute lebt. Mareike Janotta zeigt am Beispiel der Geschichte ihres Großvaters die schwierigen Nachbarschaftsverhältnisse zwischen Vertriebenen und Einheimischen. Dazu recherchierte die Schülerin in der Fachliteratur und interviewte ihren Großvater. Im Vordergrund der Arbeit stehen die schwierigen Ausgangsbedingungen für eine gelungene Nachbarschaft, die von Distanz und gegenseitiger Skepsis geprägt waren und erst viele Jahre nach Kriegsende harmonische Züge gewann. Dabei beleuchtet die Schülerin sowohl die Perspektive der Einheimischen als auch die der in Osnabrück einquartierten Flüchtlinge.
Literaturverzeichnis
Bibliografische Angaben