Competition: Vertraute Fremde. Nachbarn in der Geschichte Fremde – Nachbarn? Die Nachbarschaft zwischen dem Saarland und Rheinland – Pfalz nach dem 2. Weltkrieg
Klasse 12, Gymnasium Saarburg, Gymnasium
54439 Saarburg, Rheinland-Pfalz, Deutschland
#2013-1627
Auf dem täglichen Weg mit dem Schulbus fiel Isabelle Remmel auf, dass sie jedes Mal unbemerkt auch eine ehemalige Grenze überquert, denn bis 1957 verlief hier die Grenze zwischen dem Saarland und der Bundesrepublik Deutschland. Ihr Patenonkel musste zu seiner Schulzeit noch jeden Tag die Zollschranken passieren, was ihre Neugier weckte. In der Arbeit setzt sie sich mit dem Leben der Menschen auf beiden Seiten der ehemaligen Grenze auseinander und fragt nach Fremdheit und Vertrautheit zwischen den Menschen im Grenzgebiet. Dabei kehrt sie die Frage, wie aus Fremden Nachbarn werden, um. Im Mittelpunkt steht folglich die Frage nach einer Entfremdung der Dorfgemeinschaften an der Grenze und den Folgen der zeitweisen Grenzziehung für das Nachbarschaftsverhältnis. Sie zeichnet den historischen Kontext seit Ende des Zweiten Weltkriegs bis 1959 nach und führte für ihren Beitrag Gespräche mit rheinland-pfälzischen und saarländischen Zeitzeugen.
Literaturverzeichnis
Bibliografische Angaben