Competition: So geht’s nicht weiter. Krise, Umbruch, Aufbruch Hexenverfolgung in Hamburg
11. Klasse, Gymnasium Buckhorn, Gymnasium
22359 Hamburg, Hamburg, Deutschland
#2019-1634
In der frühen Neuzeit wurden vielerorts im Heiligen Römischen Reich Frauen als vermeintliche Hexen verfolgt, angeklagt und oft auch hingerichtet. Wie sich die Hexenverfolgung in Hamburg gestaltete, untersucht Malin Tüllmann in ihrer schriftlichen Arbeit. Dafür recherchierte sie in der Staats- und Universitätsbibliothek, im Museum am Rothenbaum (MARKK) und im Staatsarchiv. Die Elftklässlerin zeigt die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingen auf, bevor sie auf den Hexenglauben und die Hexenverfolgung eingeht. Sie arbeitet heraus, dass die Hexenverfolgung ein Ventil für die frühneuzeitlichen Krisen und Umbrüche war. An beispielhaften Prozessen macht sie deutlich, dass Hamburg im Vergleich zum restlichen Reich in der Hexenverfolgung gemäßigt vorging. Obwohl es Hexenprozesse gab, urteilten die Richter verhältnismäßig rational und sprachen viele der als Hexen Angeklagten frei.
Literaturverzeichnis
Bibliographische Angaben