Competition: So geht’s nicht weiter. Krise, Umbruch, Aufbruch Die Georg-August-Universität Göttingen: Liberaler Rückzugsort für Lernende und Lehrende oder nationalsozialistisch motivierte Lernstätte? Untersucht am Fallbeispiel Julius von Gierke
8. Klasse, Gymnasium Corvinianum, Gymnasium
37154 Northeim, Niedersachsen, Deutschland
#2019-1564
Bei ihrer zweiten Wettbewerbsteilnahme beschäftigten sich Viktoria von Gierke und Antonia Zepf mit der Universität Göttingen in der Zeit des Nationalsozialismus. Sie wollten die Geschichte von Julius von Gierke nachvollziehen, der 1938 zwangsemeritiert wurde, da seine Großmutter Jüdin war. Die beiden Achtklässlerinnen stellen in ihrem schriftlichen Beitrag den Ablauf seiner Emeritierung sowie seiner Rehabilitation 1945 dar. Zusätzlich untersuchen sie den Umgang der Universität mit diesem Teil der Geschichte. Im Zuge ihrer Recherche ziehen die Autorinnen Literatur zu Rate und sehen Akten im Universitätsarchiv ein. Aus heutiger rechtlicher Lage sei die Diskriminierung Gierkes als illegal zu bewerten, so die beiden Schülerinnen. Sie schreiben zum Schluss ihres Beitrags, dass sie sehr froh seien, sich heute auf das Grundgesetz berufen zu können, das eine wichtige Grundlage für die Rechte aller Menschen sei.
Literaturverzeichnis
Bibliographische Angaben