Competition: So geht’s nicht weiter. Krise, Umbruch, Aufbruch Der erste Katholikentag 1848 in Mainz

3. Preis
2019
Bocharnikova, Daria; Pohl, Hendrik
Werner Ostendorf

10. Klasse, Rabanus-Maurus-Gymnasium, Gymnasium

55118 Mainz, Rheinland-Pfalz, Deutschland

#2019-2394

Obwohl weder Daria Bocharnikova noch Hendrik Pohl katholischen Glaubens sind, wollten sie über den ersten Katholikentag in Mainz schreiben. Im Dom- und Diözesanarchiv des Bistums Mainz und im Stadtarchiv Mainz konnten sie viele Informationen sammeln. Das 19. Jahrhundert wird von den beiden als Krise gedeutet: Nach Kriegen, der Industrialisierung und den darauffolgenden sozialen und gesellschaftlichen Veränderungen sowie einer Hungersnot versuchten die Menschen, bessere Verhältnisse zu schaffen. Dies wurde unter anderem durch die Revolution 1848 versucht, da man sich von einem geeinten Deutschland mehr politische Stabilität erhoffte. Auch die Katholische Kirche hatte Probleme zu lösen. Mit der Reichsgründung ohne Österreich und dem Kulturkampf fand ein Umbruch für die Katholische Kirche statt, der politisch durch die Nähe zur Zentrumspartei gelöst wurde. Auch litt sie wegen der voranschreitenden Wissenschaft und dem gesellschaftlichen Wandel unter schwindenden Mitgliederzahlen. Die Einberufung einer Generalversammlung des Katholischen Vereins Deutschlands, also des Kirchentages, sollte einen Aufbruch darstellen. Religiöse Freiheit wurde beschlossen und eine karitative Ausrichtung des Piusvereins, einer katholischen Untergruppe. Den Katholikentag gibt es bis heute.

Literaturverzeichnis

Bibliographische Angaben