Competition: So geht’s nicht weiter. Krise, Umbruch, Aufbruch Das Camp der Displaced Persons in Haltern zwischen 1945 und 1948
11. Klasse, Joseph-König-Gymnasium, Gymnasium
45721 Haltern, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
#2019-2036
Johanna Bölting beschäftigt sich in ihrem Beitrag mit den sogenannten ›Displaced Persons‹ im Halterner ›Polenlager‹. Im April 1945 hatten die Alliierten das Lager errichtet, um zahlreiche Zwangsarbeiter aus den Industrieballungszentren des Ruhrgebietes unterzubringen, zu versorgen und in ihre Heimatländer zurückzuführen. Die Schülerin geht der Frage nach, ob es für die ›Displaced Persons‹ im Lager eine ›Stunde Null‹ im Sinne einer glücklichen Befreiung gegeben hat. Hierfür analysierte sie historische Quellen im Stadtarchiv Haltern und zeichnet auf Grundlage dessen die Hintergründe der Errichtung des Polenlagers, die dort herrschenden Bedingungen und die Maßnahmen zur Rückführung der ›Displaced Persons‹ nach. Sich auf ihre Forschungsergebnisse berufend, warnt die Elftklässlerin vor einer Generalisierung der Befreiung und führt unterschiedliche Perspektiven auf, die diese zu einem ambivalent aufgenommenen Um- und Aufbruch machten.
Literaturverzeichnis
Bibliographische Angaben