Competition: So geht’s nicht weiter. Krise, Umbruch, Aufbruch 100 Jahre Frauenwahlrecht. Aufbruch zur Emanzipation - ohne Ersten Weltkrieg und Marie Juchacz möglich?

Landessieger
2019
Bergfelder, Lara; Siebers, Paula
Dirk Leistikow

12. Klasse, Otto-Hahn-Gymnasium, Gymnasium

51429 Bergisch Gladbach, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

#2019-1707

Im Jahr 1918 wurde in Deutschland das allgemeine Frauenwahlrecht verkündet. Als erste Frau in der Weimarer Nationalversammlung unterstreicht die Frauenrechtlerin Marie Juchasz die Einführung im darauffolgenden Jahr als eine längst fällige Entwicklung. Wie jedoch kam es zum zur Einführung des Wahlrechts für Frauen? Welche Rolle spielte Marie Juchasz hierbei? Diese Fragen stellten sich Lara Bergfelder und Paula Siebers. Mit dem Ersten Weltkrieg und der ›Frauenfrage‹ identifizieren die beiden Schülerinnen zunächst zwei Krisen, deren Interaktion sie untersuchen. Während die Zeit durch Elend geprägt war und die Frauen die Arbeitskraft der Männer ersetzen mussten, kämpften sie für ihre Emanzipation. Mit diesen Krisen legen die Zwölftklässlerinnen Bedingungen offen, die zur Einführung des Wahlrechts führten. Auch im Leben und Wirken von Marie Juchasz und ihrer Idee der sozialen Arbeit erkennen sie Einflüsse, die die Eingliederung von Frauen als vollwertige Gesellschaftsmitglieder ermöglichten.

Literaturverzeichnis

Bibliographische Angaben