Competition: Sich regen bringt Segen? Arbeit in der Geschichte Waschen, wringen, trocknen, plätten ... - Das Wäschewaschen als Hausfrauenarbeit und als bezahlte Dienstleistung. Eine Geschichte der Wechselwirkung von Arbeit und Technik dargestellt an Beispielen im Raum Niedersachsen
Klasse 07; Gymnasium Isernhagen
30916 Isernhagen, Niedersachsen, Deutschland
#2005-0956
Die Verf. beschäftigen sich mit dem Wäschewaschen im Wandel der Zeit. Dabei unterscheiden sie zwischen dem Waschen als Arbeit der Frauen zu Hause und als bezahlte Dienstleistung. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung von der Handwaschung zur maschinellen Waschung und ihre Folgen für die Arbeitsabläufe. Die materiale Grundlage bilden vier Zeitzeugeninterviews, Museumsbesuche und Informationen aus der Literatur und dem Internet.
Literaturverzeichnis
25 S., ms., ill. mit Abb. und Fotos, Anhang: Dokumentenkopien, Interviewprotokolle
Quellen
Nach einer einleitenden Geschichte des Wäschewaschens seit der Antike dokumentieren die Verf. im ersten Teil die Besuche des Hannoverschen Museums für Energiegeschichte und des Nordhannoverschen Bauernhausmuseums. Sie beschreiben in Text und zahlreichen Abbildungen Waschapparate und andere Arbeitsgeräte aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und erläutern die verschiedenen Wäschearten, die es zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab. Auf der Grundlage der Zeitzeugengespräche stellen die Verf. im zweiten Teil verschiedene Aspekte des Wäschewaschens dar und gehen dabei vor allem auf den Wandel des Waschens seit "Großmutters Zeiten" im Hinblick auf Waschgeräte, Waschmittel, Zeitaufwand und Arbeitsabläufe ein. Differenziert und anschaulich wird der Zusammenhang von zunehmender Technisierung und Veränderung von Arbeit am Beispiel des Waschvorgangs beschrieben und illustriert.