Competition: Sich regen bringt Segen? Arbeit in der Geschichte Von der Dorfschmiede zur Landmaschinenfabrik. Am Beispiel der Familie Strautmann in Bad Laer

4. Preis
2005
Großkopff, Isabelle / Strautmann, Maya
Ludwig Wahlmeyer

Klasse 07; Gymnasium Johanneum

48346 Ostbevern, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

#2005-0429

Der Beitrag befasst sich mit der Geschichte der heutigen Landmaschinenfabrik Strautmann und ist zugleich die Aufarbeitung der Familiengeschichte einer der Verf., deren Urgroßvater Bernhard Strautmann als ausgebildeter Schmied die Firma in den 1930er Jahren aufbaute. Die Verf. stützen sich vor allem auf zwei unveröffentlichte Familienchroniken und weitere Bestände aus dem Familienarchiv, ausführliche Gespräche mit den Großeltern und Eltern der Verf. sowie einschlägige Literatur.

Literaturverzeichnis

34 S., ms., ill. mit Fotos und Abb., Anhang: Stammbaum, Zeitleiste, Interviewprotokolle

Quellen

Die Landmaschinenfabrik Strautmann hatte ihren Ursprung in einer kleinen Dorfschmiede in Winkelsetten, einem Ortsteil von Bad Laer, in der Bernhard Strautmann als Pflegekind des Schmieds das Schmiedehandwerk lernte. Die Verf. beschreiben zunächst das Leben und Arbeiten in dieser Dorfschmiede bis 1930 und gehen dabei ausführlich auf die Ausbildung des Urgroßvaters ein. Dieser übernahm nach einigen Wanderjahren 1930 die in Konkurs geratene Landmaschinenfirma Hagedorn. Vor dem Hintergrund des Wandels der Argrarwirtschaft schildern die Verf. anschließend die Entwicklung der Firma von ihrer Gründung bis 1956 und machen dabei die Veränderungen deutlich, die sich aus der zunehmenden Mechanisierung der Landwirtschaft ergaben. Das dritte Kapitel ist dem Wandel der Firma zum Industrieunternehmen gewidmet, der mit dem Bau einer neuen Fabrik 1956 eingeleitet wurde und sich in dem Verkauf der Maschinen in ganz Deutschland spiegelt. Im vierten Kapitel schließlich zeigen die Verf., welche Folgen die Beteiligung am Welthandel seit den 1980er Jahren für die Landmaschinenfabrik hatte.