Competition: Sich regen bringt Segen? Arbeit in der Geschichte "Öffentlichkeitsarbeit" und "Plätze ausmachen" im Familiencircus im Wandel der Zeit
Klasse 09; Schule für Circuskinder, Gesamtschule
40721 Hilden, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
#2005-1327
Der Beitrag befasst sich mit der Veränderung der Arbeitsbereiche in einem Familiencircus. Im Zentrum stehen dabei die Öffentlichkeitsarbeit und die Anmietung der Stellplätze, die die Verf. für die Arbeit eines Circus für besonders wichtig erachten und die darüber hinaus in den letzten Jahrzehnten eine große Veränderung erfahren haben. Die Verf. arbeiten selbst in zwei verschiedenen Circussen und besuchen an zwei bis drei Tagen in der Woche die Circusschule. Für den Beitrag recherchieren sie in einem privaten Circusarchiv in Berlin, befragen dessen Leiter, der in der DDR für die Öffentlichkeit des Staatszirkus verantwortlich war, den Großvater eines der Verf., einen Drucker und den Verwaltungschef einer Stadt - Interviewausschnitte können in der Datei auch abgespielt werden - und forschen in der Literatur und im Internet.
Literaturverzeichnis
CD-ROM, Anhang: Flyer und Prospekt der Schule für Circuskinder in NRW
Quellen
Der Beitrag besteht vor allem aus der detaillierten Darstellung der Recherchen "vor Ort". Ausführlich beschreiben die Verf. die Vorbereitung und Durchführung des Archivbesuchs in Berlin und der Interviews. Sie stellen das gefundene Archivmaterial, die Fragen an die Interviewpartner sowie deren Antworten dar. Dabei haben sie immer die Arbeitsbereiche Öffentlichkeitsarbeit und "Platz machen" früher und heute im Blick. Sie kommen zu dem Schluss, dass "die wichtigste Veränderung" der beschriebenen Arbeitsbereiche ihre "zunehmende Komplexität und Bürokratisierung" ist, und stellen dar, warum die Anschaffung von Computern mit Internetzugang sowie die Einrichtung einer Internetseite u.a. mit der Möglichkeit, Karten vorzubestellen, wichtig für jeden Familiencircus in heutiger Zeit ist.