Competition: Sich regen bringt Segen? Arbeit in der Geschichte Der Müller - ein Auslaufmodell der Wirtschaft? Die Arbeitsentwicklung der Bürener Mühlen im Wandel der Zeit

4. Preis
2005
Götte, Madeleine
Peter Cremer

Klasse 11; Mauritius-Gymnasium

33142 Büren, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

#2005-0524

Die Verf., die in der Nähe einer der vielen Wassermühlen wohnt, die es in ihrem Wohnort und in der Umgebung gab und die die Wirtschaft der Region prägten, untersucht den Wandel des Müllerberufs am Beispiel der Bürener Mühlen. Heute arbeitet nur noch eine Mühle als gewerbliches Unternehmen, wenige werden für den Eigenbedarf gelegentlich genutzt, die meisten liegen still und stehen zum Teil unter Denkmalschutz. Vor diesem Hintergrund stellt die Verf. auch die Frage nach der Überlebenschance des Handwerks. Aus einer gründlichen Recherche gewinnt sie vielfältiges Material: Zeitzeugeninterviews, Archivalien aus mehreren Archiven, Informationen von Institutionen und Vereinen und einschlägige Literatur.

Literaturverzeichnis

54 S., ms., ill. mit Fotos, Abb. und Dokumentenkopien

Quellen

Vor dem Hintergrund allgemeiner Informationen zur historischen Entwicklung der Mühlen, zu den verschiedenen Mühlentypen und ihrer Technik und zu den Standortbedingungen schildert die Verf. in drei Kapiteln die Geschichte des Mühlenhandwerks in Büren vom Mittelalter bis ca. 1800, die Entwicklung der Mühlen im Wandel der Industrialisierung sowie den Strukturwandel des Mühlengewerbes in den letzten 100 Jahren. Dabei geht sie u.a. auf das Mühlenrecht, den Tagesablauf und die Schwierigkeiten und Probleme im Arbeitsalltag, den Einsatz neuer Technik, den Wandel von Arbeitsabläufen, die Mühlen in der Kriegszeit und das große Mühlensterben seit den 1960er Jahren ein. In einem abschließenden Kapitel zeigt die Verf. die Perspektiven und Alternativen der Mühlenbetriebe in der Gegenwart auf.