Competition: Sich regen bringt Segen? Arbeit in der Geschichte Der Beruf des Börsenmaklers an der Regionalbörse Hannover im Wandel der Zeit

4. Preis
2005
Frome, Franziska / Hettstedt, Daniela
Martin Thunich

Klasse 13; Leibnizschule, Gymnasium

30163 Hannover, Niedersachsen, Deutschland

#2005-1241

Die Verf. untersuchen am Beispiel der Regionalbörse Hannover das Berufsbild des Börsenmaklers im Wandel der Zeit. Dabei nehmen die Verf. vor allem den Zeitraum von 1955, als in der Regionalbörse der erste Fernschreiber eingeführt wurde, bis 1989, drei Jahre nach Einführung des Computers, in den Blick. Sie stützen sich vor allem auf Gespräche mit Zeitzeugen und Experten, Artikel der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung und einschlägige Literatur.

Literaturverzeichnis

53 S., ms., ill. mit Fotos und Abb., Anhang (40 S.): "Börsianisch für Anfänger", Interviewprotokolle, Internetseiten, Zeitungsartikel

Quellen

Der erste Teil gibt einen Überblick über die Geschichte der Regionalbörse Hannover seit Ende des 18. Jahrhunderts und die Entwicklung der Börsenumsätze in der Bundesrepublik von 1953-89 unter dem Einfluss der Innen- und Außenpolitik. Vor diesem Hintergrund beschreiben die Verf. das Berufsbild des Börsenmaklers im Wandel der Zeit. Sie gehen ebenso auf den Wandel der Voraussetzungen, Fähigkeiten und Kompetenzen ein wie auf die technischen Entwicklungen. Dabei rücken sie auch die Veränderungen der zwischenmenschlichen Beziehungen am Arbeitsplatz des Maklers unter dem Einfluss der Technisierung der Tätigkeit in den Blick. Außerdem beschreiben sie die rechtlichen Grundlagen, denen sich die Makler unterordnen müssen. Schließlich geben die Verf. einen Überblick über die Rolle des Maklers und der Regionalbörsen in Gegenwart und Zukunft. Sie kommen zu dem Schluss, dass "der Makler sich insgesamt den Wandel der Medien zu Nutzen [machte], aber sich selbst nicht grundlegend [wandelt]". Die wesentlichen Veränderungen des Berufsbildes haben sich, so die Verf., nicht direkt durch die Einführung technischer Neuerungen ergeben, "sondern vielmehr erst später durch den Ausbau der Computertechnologie und die Einflüsse der Globalisierung".