Competition: Sich regen bringt Segen? Arbeit in der Geschichte Das Augsburger Textilviertel - eine historische Bestandsaufnahme
Klasse 10-13; Rudolf-Diesel-Gymnasium
86163 Augsburg, Bayern, Deutschland
#2005-0465
Die Verf. dieser Internetpräsentation (als HTML-Dateien auf CD) sind Teilnehmer des Wahlkurses "Stadt- und Regionalgeschichte Schwaben" und untersuchen die geschichtliche Entwicklung des Augsburger Textilviertels, das infolge des Strukturwandels heute ein Problemstadtteil mit einem Ausländeranteil von 80% darstellt. Dabei wollen sie den Spannungsbogen zwischen den Anfängen lokaler Industrialisierung im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts und deren Spätfolgen im 21. Jahrhundert anhand einschlägiger Gebäudekomplexe näher beleuchten. Die Materialgrundlage des Beitrags bilden zwei Gespräche mit Zeitzeugen, Zeitungsartikel, umfangreiche Literatur und Informationen aus dem Internet.
Literaturverzeichnis
CD, Anlage: Ausdruck (49 S.) der Internetpräsentation
Quellen
Um die Vorgeschichte und die Rahmenbedingungen der Entstehung und Entwicklung des Ausgsburger Textilviertels darzustellen, schildern die Verf. zunächst die Augsburger Wirtschaftsgeschichte im Überblick und beschreiben die Bedeutung von Wasserwegen und Kanalsystemen sowie die Entwicklung der Lokalbahn. Vor diesem Hintergrund entfalten die Verf. den Aufstieg und Untergang der zwei dominierenden Wolle und Baumwolle verarbeitenden Betriebe, der Augsburger Kammgarnspinnerei und der Mechanischen Baumwoll-Spinnerei und Weberei. Dabei gehen die Verf. auch auf die Arbeits- und Lebensbedingungen der Textilarbeiter im Wandel der Zeit ein, die sie am Beispiel einiger Gebäudekomplexe (Arbeiterwohnungen und -quartiere und Direktorenvillen) noch einmal veranschaulichen und erläutern. Im abschließenden Fazit geht es vor allem um den aktuellen Umgang mit dem traditionsreichen und historisch bedeutsamen Viertel.