Competition: miteinander – gegeneinander. Jung und Alt in der Geschichte 'Kinder, kommt runter, Lambertus ist munter. St. Lambertus sall liäben!' Kindsein früher und heute am Beispiel eines alten Brauchtums
Klasse 09, Marienschule Münster, Gymnasium
48151 Münster, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
#2007-0961
Mit dem Erleben der Kindheit in den frühen Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts setzt sich die Verf. dieses Beitrags auseinander. Anhand eines alten Münsteraner Brauchs, dem Lambertusspiel, veranschaulicht sie dazu, wie sich die Bedeutung traditioneller Feste für die Kinder verändert hat. Ihre Ergebnisse stützt sie auf drei Zeitzeugeninterviews, auf private Erinnerungsstücke, auf Zeitungsartikel und die einschlägige regionalgeschichtliche Literatur. Zunächst führt die Verf. allgemein in die Geschichte und Entwicklung des Lambertusbrauchs ein, der zum ersten Mal Ende des 18. Jahrhunderts erwähnt wurde. Anschließend beschreibt sie, wie die früher häufig eigenständige Umsetzung des Festes durch die Kinder heute der Organisation durch die Erwachsenen gewichen ist. Insgesamt kommt sie zu dem Schluss, dass das gemeinsame Feiern des Lambertusbrauchs früher wesentlich wichtiger für das Aufrechterhalten der städtischen Gemeinschaft war als heute.
Literaturverzeichnis
34 S., ms., ill. mit Fotografien und Abb., Anlage: 1 Audio-CD mit Lied
Quellen
Zeitzeugeninterviews, archivalische Quellen, Bestände aus privatem Besitz, Zeitungsartikel, Sekundärliteratur