Competition: Mehr als ein Dach über dem Kopf. Wohnen hat Geschichte Kann ein neues Zuhause zu einer neuen Heimat werden? - Die Geschichte hinter dem Vertriebenenlager Neckarzimmern

Landessieger
2023
Felix Bönig, Leila Balzer
Schriftlich-Sachtext
Christine Eggers

10. Klasse, Nicolaus-Kistner-Gymnasium

74821 Mosbach, Baden-Württemberg, Deutschland

#2023-1853

1954 kamen die ersten Kommissionen nach Ungarn, um die Nationalität und Muttersprache jedes Einwohners aufzunehmen. Kurz darauf wurden die, die deutsch angegeben haben, aus dem Land vertrieben. Einige der Menschen kamen in Neckarzimmern an. Leila Balzer und Felix Böning erforschten die Flucht und Vertreibung in Anknüpfung mit der Ankunft in Neckarzimmern. Sie fragten sich, wie das Lager für Vertriebene aufgebaut war, wie sich der Alltag gestaltete und wie man dort eigentlich wohnte? Zudem recherchierten sie, wie es für die Menschen nach dem Lageraufenthalt weiterging und hinterfragten, inwiefern Integration und Heimat zusammengehören. Hierfür nutzten sie Dokumente aus dem Stadtarchiv Eberbach, dem Kreisarchiv Mosbach und dem Landeskirchlichen Archiv. Die Schüler:innen schliefen sogar auf dem Gelände des damaligen Lagers, wo heute eine Jugendherberge ist. Sie führten Zeitzeugeninterviews und gestalteten somit ihr Endprodukt – einen Bericht mit historischen Bildern.