Competition: Mehr als ein Dach über dem Kopf. Wohnen hat Geschichte Die Hyperinflation und der Gießener Wohnungsmarkt 1923

Landessieger
2023
Rami Ladouz
Schriftlich-Sachtext
Christoph Geibel, Steffen Boßhammer

13. Klasse, Landgraf-Ludwigs-Gymnasium

35396 Gießen, Hessen, Deutschland

#2023-1938

In der Zeit der Weimarer Republik kommt dem Jahr 1923 eine besondere Rolle zu, denn hier entwickelte sich die seit Kriegsende bestehende Geldentwertung zur Hyperinflation. Davon war auch der Wohnungsmarkt stark betroffen und es kam zu Konflikten zwischen Mietern, Vermietern und städtischen Behörden. Rami Ladouz versucht die Frage zu beantworten, welche Faktoren den Wohnungsmarkt und seine Entwicklung in Gießen beeinflussten. Der Schüler führt er an, dass die Entwicklung des Wohnungswesens in Gießen von verschiedenen Faktoren beeinflusst wurde, wie zum Beispiel der politischen und wirtschaftlichen Lage in der Weimarer Republik sowie dem Bevölkerungswachstum und der damit verbundenen hohen Nachfrage nach Wohnraum. Rami führt an, dass das Reichsmietengesetz von 1922 ebenfalls einen großen Einfluss auf die Wohnungspolitik in Gießen hatte. Es führte zudem zu Konflikten zwischen Mieter- und Hausbesitzervereinen sowie den städtischen Behörden. Der Schüler unterstreicht, dass es noch offene Fragen zu dem Thema gibt. Hier nennt er die Rolle von heutigen Mieter- bzw. Vermietervereinen auf den Wohnungsmarkt und die Auswirkungen von staatlichen Förderprogrammen auf die heutige Wohnungspolitik in Gießen.