Competition: Gott und die Welt. Religion macht Geschichte »Wer garantiert nun der gutgläubigen Jugend die garantiert echte christliche Tugend?«
10. Klasse, Gymnasium Blankenese, Gymnasium
22587 Hamburg, Hamburg, Deutschland
#2017-2193
Franziska Landgrebe und Antonia Trost untersuchten in ihrem schriftlichen Beitrag die Hamburger Diskussion um die Ausgestaltung des Religionsunterrichts in der frühen Weimarer Republik. Anhand von Recherchen im Schulmuseum und im Staatsarchiv legten sie drei konkurrierende Modelle eines konfessionellen, moralkundlichen oder völkischen Religionsunterrichts und die damalige öffentliche Debatte darum dar. Dass eine solche Debatte in der Weimarer Republik erstmals möglich war, sehen sie als gesellschaftlichen Fortschritt an. Die Form von Religionsunterricht stellt für die Schülerinnen jeweils ein Zeichen der Zeit und ein Abbild der vorherrschenden gesellschaftlichen Strömungen und Ideen dar. Aus der Erfahrung ihres eigenen Religionsunterrichts schließen die Autorinnen, dass dieser auch heute ein Spiegel der sich wandelnden Gesellschaft ist.
Literaturverzeichnis
Bibliografische Angaben