Competition: Gott und die Welt. Religion macht Geschichte Konfirmation in der DDR. Welche Bedeutung hatte sie für die Jugendlichen und welche Alternative gab es?

Landessieger
2017
Ballentin, Hanna u. a. (4 Verfasser)
Frank Reichelt

11. Klasse, Gerhart-Hauptmann-Gymnasium, Gesamtschule

23966 Wismar, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland

#2017-0765

Der Wettbewerbsbeitrag ist ein zehnminütiger Kurzfilm von vier Schülerinnen und Schülern des Gerhart-Hauptmann-Gymnasiums über Konfirmanden in der DDR. Weshalb ließen sie sich konfirmieren? Welche Folgen hatte dies für sie? Als sie die Lebenswege ihrer Zeitzeugen betrachteten, wurde den jungen Spurensuchern klar, dass nicht ausschließlich die Entscheidung für Konfirmation oder Jugendweihe dabei eine Rolle spielte, wie sich das spätere Leben der Zeitzeugen entwickelte. Dennoch hatte die Konfirmation für alle Zeitzeugen Folgen: Während der konfirmierte Pastorensohn beispielsweise nicht studieren durfte, durfte ein konfirmierter Zeitzeuge, als erwachsener Obsthändler, kein großes Geschäft leiten. Die Schülerinnen und Schüler nahmen auch die Elternhäuser ihrer Zeitzeugen in den Blick: Während bspw. Konfirmanden, deren Eltern in der SED waren, kaum Probleme hatten, bekamen Kinder aus Familien, die sich grundsätzlich »unangepasster« verhielten, größere Schwierigkeiten bezüglich ihres weiteren Lebenswegs.

Literaturverzeichnis

Bibliografische Angaben