Competition: Gott und die Welt. Religion macht Geschichte Gott im Pott. Wie Religion das Leben im Ruhrgebiet prägte
10. Klasse, Graf-Engelbert Schule, Gymnasium
44789 Bochum, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
#2017-0683
Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit der Frage, wie die Religion das Leben im Ruhrgebiet prägte. Um dieses weite Feld einzuschränken, entschieden sie sich, den Fokus auf den Bergbau zu legen. Die Zehntklässler untersuchen die Ruhrpolen und ihre Motive, ins Ruhrgebiet zu ziehen. Darüber hinaus gehen sie auf die heilige Barbara – die Schutzpatronin der Bergleute – ein. Sie präsentieren ihre Forschungsergebnisse in einem Film, der im 19. Jahrhundert ansetzt. Im Stil einer Talkshow werden mehrere Zeitzeugen interviewt. Eine junge polnische Katholikin wird beispielsweise gefragt, was sie motivierte, ihre Heimat zu verlassen und ins Ruhrgebiet zu ziehen. Sie erklärt ihre Entscheidung mit der Aussicht auf einen guten Lohn und Schulbildung. Jedoch kam es schnell zu Problemen, da sie in ihrer Religionsausübung eingeschränkt wurde; so gab es kaum Predigten in polnischer Sprache. Im Verlauf der Talkshow wird der Konflikt zwischen der mitgebrachten Religion der sogenannten Gastarbeiter und der bereits bestehenden deutlich.
Literaturverzeichnis
Bibliografische Angaben