Competition: Gott und die Welt. Religion macht Geschichte Die ersten Ministrantinnen in Schwäbisch Gmünd. Was bedeutete die Erlaubnis für Frauen zu ministrieren für das Frauenbild und die Gleichberechtigung in der Katholischen Kirche in Schwäbisch Gmünd?
11. Klasse, Hans-Baldung-Gymnasium, Gymnasium
73525 Schwäbisch Gmünd, Baden-Württemberg, Deutschland
#2017-1756
Heute sind Ministrantinnen im Gottesdienst selbstverständlich, vor 35 Jahren aber war das Bekleiden dieses Amtes ungewöhnlich. Das Zweite Vatikanische Konzil, das von 1962 bis 1965 stattfand, steht heute sinnbildlich für tiefgreifende Veränderungen in der katholischen Kirche. Eine davon war die Erlaubnis für Frauen zu ministrieren. Die Spurensucherin Anita Fischer widmete sich den ersten Ministrantinnen in Schwäbisch Gmünd. In ihrem Beitrag ging sie der Frage nach, aus welchen Gründen sich die jahrhundertelange Tradition des rein männlichen Ministrantendienstes plötzlich weiblichen Gläubigen öffnete. Die Verfasserin legt dabei ein spezielles Augenmerk auf die Aspekte der Gleichberechtigung und des Frauenbildes in der katholischen Kirche. Ihre Spurensuche konzentriert sich exemplarisch auf die streng katholische Stadt Schwäbisch Gmünd.
Literaturverzeichnis
Bibliografische Angaben