Competition: Bis hierhin und nicht weiter!? Grenzen in der Geschichte Von Frankfurt - über alle Grenzen hinweg - ins Leben - Die Grenzüberquerung von jüdischen Kindertransportflüchtlingen
12. Klasse, Bischof-Neumann-Schule, Gymnasium
61462 Königstein, Hessen, Deutschland
#2025-1197
In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 brannten die Synagogen im gesamten Deutschen Reich. Tausende Jüdinnen und Juden wurden misshandelt, verhaftet oder getötet. Mit diesem Ereignis nahmen die Anstrengungen jüdischer Personen zur Flucht aus Deutschland zu. Eine dieser Fluchtgeschichten, die sogenannte „300-Kinder-Rettungsaktion“, steht im Mittelpunkt des schriftlichen Beitrags des Schülers. Darin beschreibt er, welchen Formen der Ausgrenzung jüdische Kinder im Alltag ausgesetzt waren und welche sozialen Hürden und Landesgrenzen sie überwinden mussten, um fliehen zu können. Diese Rettungsaktion war die einzige offiziell genehmigte Kinderflucht in die Schweiz. Der Teilnehmer schildert auch, wie es für die geflüchteten Kinder nach der Ankunft in der Schweiz weiterging – und macht deutlich, dass sie dort trotz der erfolgreichen Flucht weiter mit Ausgrenzung zu kämpfen hatten. Ergänzt wird der Beitrag durch kurze Biografien einzelner Geflüchteten, die deren Schicksale greifbar machen und ihnen ein Gesicht geben. Für seinen Beitrag nutzt er Bücher, Internetseiten und historische Bildmaterialien.