Competition: Bis hierhin und nicht weiter!? Grenzen in der Geschichte Über Grenzen gezwungen - Die Deportation der Siebenbürger Sachsen
10. Klasse, Maria-Merian-Gymnasium
04435 Schkeuditz, Sachsen, Deutschland
#2025-0430
Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurden auf Stalins Anweisung mehr als 30.000 Siebenbürger Sachsen, einer deutschstämmigen Minderheit in Rumänien, in sowjetische Arbeitslager deportiert. Die Deportation wurde als eine Reparationsleistung für die Zerstörungen in der Sowjetunion während des Zweiten Weltkriegs angesehen. Die Geschichte dieser deutschen Minderheit – von der anfänglichen Siedlung in Rumänien über die Deportationen bis hin zur Rückkehr nach Deutschland – wird von Theodor Ludwig Fuchs und Theresa Katharina Schneider in ihrem Beitrag thematisiert. Filmisch aufbereitet setzen sie sich mit der Frage auseinander, welchen generationenübergreifenden Einfluss die Deportation hatte. Dazu interviewten sie zwei Töchter von Katharina Bonicke, die im Zuge von Stalins Befehl ihre Heimat verlassen musste.