Competition: Bis hierhin und nicht weiter!? Grenzen in der Geschichte Herkunft als Schicksal? Zwei Mädchen im Sommer 1864 in Friedrichshafen
6. Klasse, Graf-Zeppelin-Gymnasium
88045 Friedrichshafen, Baden-Württemberg, Deutschland
#2025-0326
Im Deutschunterricht hatten die Schüler:innen des Graf-Zeppelin-Gymnasiums einen Roman über die sogenannten „Schwabenkinder“ gelesen, die im Sommer als Haushaltshilfen und Viehhirten in Südwestdeutschland arbeiteten, um ihre Familien in den Alpen finanziell zu unterstützen. An anderer Stelle erfuhren die Schüler:innen von den Aufenthalten der württembergischen Königsfamilie in Friedrichshafen. In ihrem Wettbewerbsbeitrag brachten die Sechstklässler:innen beide Themen zusammen: Entlang einer fiktiven Begegnung zwischen dem österreichischen Hütekind Regina und der russisch-württembergischen Prinzessin Wera entwickelten sie verschiedene Formate, die soziale und kulturelle Grenzen im 19. Jahrhundert thematisieren. In einem Briefroman, zwei kurzen Dokumentarfilmen und einem Theaterstück zeigen sie, dass sich das Leben von Kindern zu dieser Zeit massiv unterschied, je nachdem welchen Status ihre Eltern innehatten.