Competition: Bis hierhin und nicht weiter!? Grenzen in der Geschichte Grenzüberschreitende Beziehungen - Französische Kriegsgefangene und die deutsche Bevölkerung
12. Klasse, Goethe-Gymnasium
64625 Bensheim, Hessen, Deutschland
#2025-2296
Im Jahr 1944 stellten Zwangsarbeiter:innen rund 25 Prozent der gesamten Arbeitskräfte in der deutschen Wirtschaft. Allein im August desselben Jahres umfasste der sogenannte „Ausländereinsatz“ rund sechs Millionen zivile Zwangsarbeiter:innen. Zusätzlich dazu arbeiteten etwa zwei Millionen Kriegsgefangene sowie zahlreiche KZ-Häftlinge in der deutschen Industrie. Die Betroffenen überschritten dabei nicht nur Ländergrenzen – sie wurden auch gesellschaftlich und rechtlich massiv ausgegrenzt. Mit diesen verschiedenen Formen von Grenzüberschreitung und gesellschaftlicher Ausgrenzung beschäftigt sich Elisabeth Meister in ihrem schriftlichen Beitrag. Die Zwölftklässlerin beleuchtet neben dem Thema Zwangsarbeit im Allgemeinen besonders das Schicksal französischer Zwangsarbeiter:innen und verankert ihre Recherche lokal in Hessen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Folgen der Zwangsarbeit und dem Kontaktverbot, das durch NS-Recht festgelegt wurde. Für ihre Arbeit nutzte die Schülerin Literatur und Archivalien aus dem Staatsarchiv Darmstadt.