Competition: Bis hierhin und nicht weiter!? Grenzen in der Geschichte Die Ausgrenzung Wilhelm Frankes durch die Nationalsozialisten - Ein fiktives Tagebuch

Landessieger
2025
Philipp Ziegengeist
Schriftlich-kreativ (Tagebuch, Drehbuch etc.)
Fabian Bien

7. Klasse, Otto-Hahn-Gymnasium

51429 Bergisch Gladbach, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

#2025-0994

Nach Philipp Ziegengeists Ur-Ur-Großvater Wilhelm Franke ist in Dresden eine Straße benannt. Der sozialdemokratische Lehrer und Kommunalpolitiker wurde von den Nationalsozialisten bereits 1933 aus dem Schuldienst entlassen und verhaftet. Eine weitere Inhaftierung erfolgte nach dem gescheiterten Attentat auf Adolf Hitler 1944. Franke und seine Ehefrau kamen bei der Zerstörung Dresdens durch alliierte Luftangriffe ums Leben. Da in der Familie leider kaum Quellen zu diesem politisch engagierten Mitglied existierten, begann der Siebtklässler „auf die Ferne“ zu recherchieren. Er schrieb verschiedene Archive an Frankes Lebens- und Arbeitsorten an. Aus dem Staatsarchiv Dresden erhielt der Schüler viele Zeitungsartikel und den Erinnerungsbericht eines Mitgefangenen. Außerdem stand eine Archivarin für ein Expertinneninterview zur Verfügung und konnte ein weiteres Gespräch mit einem Historiker vermitteln. Mit den neu gewonnenen Materialien und Erkenntnissen verfasste der Autor ein fiktives Tagebuch.