Competition: Bis hierhin und nicht weiter!? Grenzen in der Geschichte Der Einfluss von Grenzen auf die Aachener Tuchindustrie
8. Klasse, Bischöfliches Pius-Gymnasium
52066 Aachen, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
#2025-1527
Vom späten Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert hinein war die Stoff- und Tuchherstellung ein wichtiger Wirtschaftszweig in Aachen. Neben den bereits seit der Römerzeit gut ausgebauten Verkehrswegen war es laut Jeanne Dautzenberg, Katharina Esser und Laura Hassler auch die grenznahe Lage, die die Entwicklung des Textilgewerbes förderte. Durch den „Blick über den Tellerrand“ und die Zusammenarbeit mit dem Umland konnten bereits zur Zeit des Zunftwesens Probleme gelöst werden, die aus überkommenen technischen oder ständischen Vorstellungen entstanden. Für die industrielle Revolution, die im 19. Jahrhundert auch die Stadt und ihre Textilbranche erfasste, war diese Offenheit ein großer Erfolgsfaktor, wie die Achtklässlerinnen in ihrem Podcast zeigen. Die Aachener Textilindustrie importierte Knowhow, Maschinen und Personal aus Belgien und Großbritannien und wurde somit zu einem attraktiven Standort für Investoren, die wiederum oft aus dem benachbarten Ausland kamen.