Competition: Bis hierhin und nicht weiter!? Grenzen in der Geschichte Ausgegrenzt und markiert - Jüdische Geschäfte im Aprilboykott 1933 in Hamburg
8. Klasse, Lise Meitner Gymnasium
22549 Hamburg, Hamburg, Deutschland
#2025-1460
Der sogenannte ‚Aprilboykott‘ des Jahres 1933 war ein gezielter Schritt der Nationalsozialistischen Partei Deutschlands (NSDAP) zur gesellschaftlichen Ausgrenzung jüdischer Geschäftsleute. In ihrem Beitrag fokussiert sich Elinor Januschek insbesondere auf die Mechanismen der Ausgrenzung und analysiert den Aprilboykott als frühen und symbolträchtigen Schritt zur Diskriminierung jüdischer Bürger:innen. Die Schülerin fragt, wie die gesellschaftlichen Grenzen gezogen wurden, welche Methoden die Partei einsetzte und wie die Bevölkerung reagierte. Sie arbeitete heraus, dass vor allem Medien wie die Zeitung ‚Hamburger Tageblatt‘ und der Rundfunk gezielt zur Verbreitung antisemitischer Propaganda genutzt wurden. Aber auch Mitglieder der Sturmabteilung, die sich vor jüdischen Geschäften positionierten, funktionierten als Abschreckung durch Einschüchterung und Gewalt. Für ihren Beitrag recherchierte die Schülerin in Fachliteratur und wertete historische Zeitschriftenartikel aus.