Competition: Anders sein. Außenseiter in der Geschichte Wie aus Flüchtlingen Mitbürger werden können
Klasse 07, Stadtteilschule Bergedorf, Stadtteilschule
21033 Hamburg, Hamburg, Deutschland
#2015-0401
Der Beitrag thematisiert drei unterschiedliche Flüchtlingsgeschichten, die unter dem Aspekt des »Außenseitertums« und der gelungenen Integration untersucht werden: Menschen, die aus der DDR geflohen sind, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat verlassen mussten und geflüchtete Menschen aus Afghanistan. Ausgangspunkt war die Präsenz des Themas in ihrem eigenen (Er-)Leben. So gibt es Mitschülerinnen und Mitschüler, die Flüchtlinge sind, und ein Flüchtlingsdorf, das neben der Schule errichtet wurde. Die Jungforscher gingen der Frage nach, warum die Menschen flohen und wie sie aufgenommen wurden. Dazu führten sie Zeitzeugeninterviews mit Betroffenen, zogen Quellen aus dem Staatsarchiv heran und recherchierten in Büchern. Sie gelangen zu dem Fazit, dass sich die Motive für die Flucht häufig ähneln – Krieg, Verfolgung und Unfreiheit sind Gründe, die Heimat zu verlassen und in einem fremden Land einen Neuanfang zu wagen. Für die Siebtklässler steht fest: Flüchtlinge sollten heute mit offenen Armen empfangen werden und mehr Unterstützung erhalten.
Literaturverzeichnis
Bibliografische Angaben