Competition: Anders sein. Außenseiter in der Geschichte »Weltanschaulich in keiner Weise gefestigt« Der steinige Lebensweg der Mainzer Stadtarchivarin Elisabeth Darapsky im Nationalsozialismus
Klasse 11, Rabanus-Maurus-Gymnasium, Gymnasium
55118 Mainz, Rheinland-Pfalz, Deutschland
#2015-1495
Die Mainzer Stadtarchivarin Elisabeth Darapsky wurde im Herbst 1944 vom Volksgerichtshof der Wehrkraftzersetzung beschuldigt und erhielt eine Gefängnisstrafe. Sie hatte sich in einem Briefwechsel mit ihrem Bruder gegen das NS-Regime geäußert. Ihr Bruder wurde für seine offene Kritik hingerichtet. Auch Darapsky wurde aufgrund ihrer politischen Haltung zur Außenseiterin. Elisabeth Roth zeigt in ihrer Arbeit die Abhängigkeit von Andersartigkeit von den jeweiligen gesellschaftlichen Vorstellungen am Beispiel der Stadtarchivarin. Die Schülerin bezog Quellen aus dem Stadtarchiv, Interviews, Sekundärliteratur und Bildquellen ein, um sich dem Leben von Elisabeth Darapsky vor dem Hintergrund der historisch-politischen Ereignisse in den 1930er- und 40er-Jahren zu widmen.
Literaturverzeichnis
Bibliografische Angaben