Competition: Anders sein. Außenseiter in der Geschichte Hilde Wulff und die Kinder des Erlenbusches. Eine Außenseiterin hilft Außenseitern
Klasse 10, Gymnasium Buckhorn, Gymnasium
22359 Hamburg, Hamburg, Deutschland
#2015-0596
Die Sozialpädagogin Hilde Wulff erkrankte in ihrer Kindheit an Kinderlähmung und war infolgedessen gehbehindert. Selbst Außenseiterin, gründete sie im Jahre 1935 das Kinderheim Erlenbusch in Hamburg-Volksdorf. Sie bot Kindern, die aufgrund ihrer Behinderung als Außenseiter galten, ein Zuhause, beschützte sie vor Verfolgung durch die Nationalsozialisten und sorgte dafür, dass sie Zugang zu Bildung erhielten. Mithilfe von Briefen, Karten, Fotos, autobiografischen Aufzeichnungen und anderen Quellen gelang es Nadine Logemann, das beeindruckende Wirken Hilde Wulffs und ihr pädagogisches Verdienst für ausgegrenzte Kinder zu erforschen. Sie arbeitet dafür Widersprüche heraus, stellt Vermutungen für die Gründe ihrer Handlungen an und hinterfragt diese. Über das aktuelle Thema der »Inklusion« gelingt der Schülerin zu Beginn und zum Ende ein sehr nachvollziehbarer Gegenwartsbezug.
Literaturverzeichnis
Bibliografische Angaben