Competition: Anders sein. Außenseiter in der Geschichte Behinderung/Krankheit: Ausgrenzung im Dritten Reich mit verschiedenen persönlichen Schicksalen

3. Preis
2015
Eckert, Morena
ohne Tutor

Klasse 08, Flex-Fernschule, Realschule

79206 Breisach-Oberrimsingen, Baden-Württemberg, Deutschland

#2015-0023

Die Schülerin Morena Eckert forschte im Rahmen des Geschichtswettbewerbs zum Umgang mit Menschen mit Behinderung im Nationalsozialismus. Sie wurden ausgegrenzt und ermordet, weil sie nicht in das Weltbild der »Rassenideologie« der Nationalsozialisten passten. Der Schülerin, die selbst eine Behinderung hat, war es wichtig, anhand von Einzelschicksalen die alltägliche Lebenssituation der Menschen zu beleuchten. Deshalb befragte sie Zeitzeugen und wertete Archivquellen, vor allem Gesetzestexte, aus. Aus der Beschäftigung mit der Geschichte von Menschen mit Behinderung im Nationalsozialismus leitet die Schülerin eine ethische Reflexion auch der eigenen Rolle in der Gesellschaft ab. Auch wenn es heute keine Verfolgung mehr gibt, so sieht die Schülerin dennoch die Gefahr, dass in einer leistungsorientierten Gesellschaft Menschen, die aufgrund einer Behinderung diese Leistungen nicht erbringen können, an den Rand gedrängt werden.

Literaturverzeichnis

Bibliografische Angaben