Competition: Anders sein. Außenseiter in der Geschichte Ausgrenzung politisch Andersdenkender zur Zeit des Nationalsozialismus am Beispiel von Gerhart Seger
Klasse 10, Gymnasium Philanthropinum, Gymnasium
06844 Dessau, Sachsen-Anhalt, Deutschland
#2015-1238
Konstantin Schmid widmet sich in seinem Beitrag der Person Gerhart Heinrich Seger, einem einflussreichen sozialdemokratischen Politiker und Publizisten aus Anhalt. Seger hatte bereits vor 1933 in zahlreichen Reden und Beiträgen vor dem Nationalsozialismus gewarnt. Nach der Machtübertragung wurde er aufgrund seiner oppositionellen Haltung inhaftiert. Es gelang ihm, aus dem Konzentrationslager Oranienburg zu fliehen und sich ins Ausland abzusetzen. Von dort aus veröffentlichte er weiter gegen das NS-Regime. Konstantin Schmid beschäftigte sich mit dieser bewegten Biografie und geht dabei besonders auf die Ausgrenzungserfahrungen Segers ein. Der Schüler zog Publikationen Segers heran, recherchierte in der Fachliteratur und wertet zeitgenössische Presseartikel, Fotos und schriftliche Quellen aus. Er beleuchtet dabei auch die Aufnahmebereitschaft der Engländer, die den Querdenker und Aktivisten in London unterstützten und sich öffentlich über die Inhaftierung seiner Frau und ihres Kindes empörten.
Literaturverzeichnis
Bibliografische Angaben