Foto: akg-images / Günter Rubitzsch

Angebote für Tutor:innen

Video-Tipps von Tutor:innen

Die Videos greifen zentrale Themen und Fragen rund um die Teilnahme und Betreuung beim Geschichtswettbewerb auf. Tutor:innen berichten, welche Herausforderungen den Schüler:innen bei der Projektarbeit begegnet sind, wie Lehrkräfte bei der Wettbewerbsteilnahme unterstützen können und welche wertvollen Erfarungen sie und die Schüler:innen durch die Teilnahme gewinnen konnten.

Die Videos sind in Kooperation mit dem Klett Verlag im Rahmen der Bundespreisverleihung der Wettbewerbsrunde 2024/25 entstanden. Der Programmbereich Gesellschaftswissenschaften im Ernst Klett Verlag ist Partner des Geschichtswettbewerbs und veröffentlicht in regelmäßigen Abständen Unterrichtsimpulse, die auf erfolgreichen Beiträgen aus dem Geschichtswettbewerb basieren.

Informationen zu den Bewertungskriterien

Auszug aus: Leitfaden für Jurymitglieder des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten 2024/25

Grundlage für die Bewertung ist die Aufgabenstellung des Wettbewerbs, die im Ausschreibungsheft „spurensuchen“ auf den Gelben Seiten (S. 25–30) abgedruckt ist. Allen Teilnehmenden wird zugesichert, dass die Jurymitglieder die Stärken und Schwächen der Wettbewerbsbeiträge miteinander vergleichen und die individuellen Voraussetzungen – insbesondere Alter und Schulform – bei ihrer Preisentscheidung berücksichtigen.

Drei verschiedene Bewertungsformulare unterstützen dies durch ihre altersbezogene Differenzierung, die den Klassenstufen der Ausschreibung entspricht (bis Klasse 6, Klasse 7–10, ab Klasse 11). Die Formulare werden online automatisch zugeordnet. Bei altersgemischten Gruppen wird der Beitrag dem Formular der jeweils mehrheitlich vertretenen Klassenstufe zugewiesen.

Je nach Alter und Schulform werden unterschiedliche Maßstäbe vor allem an den Grad der Reflexion und die Wissenschaftlichkeit des Vorgehens angelegt. Dabei sind die Übergänge zwischen den Altersgruppen fließend: Von Schüler:innen einer 10. Klasse wird bereits eine langsame Annäherung an die Arbeits- und Methodenstandards der ältesten Teilnehmenden erwartet; umgekehrt aber gelten Bewertungskriterien für eine 7. oder 8. Jahrgangsstufe nicht im gleichen Maße wie für eine 9. oder 10. Jeder Beitrag wird als Einheit bewertet. Auch ein Gruppenbeitrag erhält eine zusammenfassende Wertung. Es ist nicht möglich, ein Votum für einzelne Abschnitte oder Teile eines Gruppenbeitrags abzugeben, auch wenn diese explizit namentlich ausgewiesen sind.

Ungeachtet der Darstellungsform sollte allen Beiträgen eine erkennbare und nachvollziehbare historische Forschungsleistung zu Grunde liegen. Die historische Materialgrundlage sollte im Beitrag selbst, in einem zusätzlichen Anhang und/oder im Arbeitsbericht dokumentiert sein. Neben der im Zentrum stehenden Forschungsleistung gilt es für die Jurys auch zu bewerten, inwieweit es den Teilnehmenden gelungen ist, ihre Forschungsergebnisse in der Eigenlogik des gewählten Darstellungsformates aufzubereiten. Grundsätzlich gilt, dass jedem Beitrag, ob schriftlich oder kreativ, ein roter Faden, eine erkennbare und nachvollziehbare Idee und eine Fragestellung zugrunde liegen sollte. Eine besonders originelle künstlerische, sprachliche und technische Qualität der Umsetzung kann zusätzlich gewürdigt und bewertet werden.

Bewertungsbögen des Geschichtswettbewerbs 2024/25