
Foto: Tim Pörschmann
Alumni
Was geschieht eigentlich nach der Teilnahme am Geschichtswettbewerb? Wie können Jugendliche von ihrem Erfolg beim Wettbewerb profitieren?
Wir bieten Preisträger:innen verschiedene Möglichkeiten, sich weiterhin zu engagieren und sich an historisch-politischen Projekten, Veranstaltungen und Workshops zu beteiligen.
Auf dieser Seite stellen wir eine Auswahl an Aktivitäten der Preisträger:innen vor und porträtieren ehemalige Teilnehmer:innen in der Rubrik „Was macht eigentlich...?“.
Angebote & Möglichkeiten für unsere Preisträger:innen

Der Geschichtswettbewerb ist Gründungsmitglied des europäischen Geschichtsnetzwerks Eustory der Körber-Stiftung, der nationale Geschichtswettbewerbe in über 20 Ländern verbindet. Sieger:innen aus allen Wettbewerben treffen sich jedes Jahr beim EUSTORY Summit oder bei digitalen Jugendaktivitäten und tauschen sich grenzüberschreitend über zentrale Gegenwartsfragen der europäischen Geschichte und Identität aus. Für eine Teilnahme können sich Preisträger:innen ab 16 Jahren bewerben.
Der englischsprachige Blog des EUSTORY History Campus freut sich zudem immer über neue junge Autor:innen!
Reinschauen: Einblicke in Veranstaltungen der letzten Jahre

Das Sächsische Geschichtscamp bietet interessierten Jugendlichen die Möglichkeit, sich intensiv mit der Geschichte der DDR und der Staatssicherheit auseinanderzusetzen. Es findet jedes Jahr an einem anderen Ort in Sachsen, der einen spannenden Zugang zur DDR-Geschichte eröffnet, statt.
Das Geschichtscamp ist ein Kooperationsprojekt der Körber-Stiftung mit dem Landesamt für Schule und Bildung in Sachsen sowie dem Bundesarchiv und besteht bereits seit 2012. Dabei ermöglicht der Geschichtswettbewerb ausgewählten Preisträger:innen die Teilnahme an einem mehrtägigen Workshop-Programm.
Mehr Informationen: www.geschichtscamp.de


Die Studienstiftung des deutschen Volkes ist das älteste und größte Begabtenförderungswerk Deutschlands und vergibt jährlich rund 2.600 Stipendien unabhängig von politischen, weltanschaulichen und religiösen Vorgaben. Seit 1981 konnten über die Sonderauswahlverfahren des Geschichtswettbewerbs über 100 Preisträger:innen in die Studienstiftung aufgenommen werden.
Für Bundespreisträger:innen aus der Oberstufe bietet der Geschichtswettbewerb alle zwei Jahre ein Sonderauswahlverfahren der Studienstiftung an.
Die Deutsche SchülerAkademie (DSA) richtet sich an Jugendliche der beiden letzten Jahrgangsstufen vor dem Abschlussjahrgang (allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife): 11. oder 12. Klasse (G9) bzw. 10. oder 11. Klasse (G8). Die DSA bietet Schülerinnen und Schülern außerhalb des Unterrichts intellektuelle und soziale Herausforderungen und fördert ihre besonderen Fähigkeiten. Mit Begleitung durch qualifizierte Kursleitende arbeiten sie an anspruchsvollen Themen – oft auf dem Niveau von Hochschulstudiengängen in den ersten Semestern.
Bundespreisträger:innen des Geschichtswettbewerbs aus der Oberstufe können sich mit ihrer Urkunde im Selbstvorschlagsverfahren direkt bewerben.

Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar organisiert der Deutsche Bundestag jährlich eine internationale Jugendbegegnung, an der auch Preisträger:innen des Geschichtswettbewerbs teilnehmen. Gemeinsam mit rund 80 Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus ganz Europa beschäftigen sich die Jugendlichen mit der Geschichte des Nationalsozialismus und Formen der Erinnerung.
2020: Rückblick Jugendbegegnung
Was macht eigentlich…?
Wie hat sich die Teilnahme am Geschichtswettbewerb auf das weitere Leben unserer Preisträger:innen ausgewirkt? Wie erinnern sie ihre Spurensuche von damals und haben sie heute nach wie vor etwas mit Geschichte zutun? Wir interviewen in jeder Wettbewerbsrunde ehemalige Preisträger:innen mit interessanten Lebensläufen und befragen sie zu ihrem beruflichen Weg nach der Schule.

2025: Johanna Lukate
Die promovierte Psychologin arbeitet am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und gewann 2007 einen 3. Bundespreis.

2024: Monika Queisser
Monika Queisser gewann 1978 einen dritten Bundespreis. Heute arbeitet sie für die OECD in Paris.

2023: Jördis Trauer
Jördis Trauer nahm 2009 am Wettbewerb teil und ist mittlerweile Schauspieler:in mit Rollen unter anderem im „Tatort“.

2022: Tobias Bütow
Er nahm in den 90er Jahren zweimal am Wettbewerb teil und ist nun Generalsekretär des Deutsch-Französischen Jugendwerks.

2021: Melanie Wald-Fuhrmann
Sie nahm als Schülerin gleich zweimal teil und gewann 1997 einen zweiten Bundespreis.

2020: Bernd Mütter
Er nahm zweimal mit einem Mitschüler am Geschichtswettbewerb teil und ist seit 2018 Programmdirektor bei ARTE.

2019: David Motadel
Er gewann 2001 den zweiten Bundespreis und ist heute Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der LSE in London.

2018: Julia Buchholz und Patricia Wratil
Gemeinsam gewannen sie 2007 den ersten Bundespreis mit ihrer Arbeit über die 68er-Bewegung.

2017: Konstantin Chatziathanasiou
Der studierte Jurist erhielt 2003 mit einer weiteren Person einen ersten Preis.

2016: Annette Bruhns
Sie gewann 1979 einen 5. Bundespreis und wurde 2012 von ProQuote als „Journalistin des Jahres“ ausgezeichnet.

2015: Christoph Lütke Schelhowe
Er nahm insgesamt vier Mal am Geschichtswettbewerb teil und errang dabei zahlreiche Auszeichnungen.

2014: Dörte Dinger
Dörte Dinger erhielt 1998 den 3. Bundespreis und ist mittlerweile Chefin des Bundespräsidialamtes.

2013: Sandra Tauer
Sie gewann beim Geschichtswettbewerb 1998/99 einen ersten Preis. Heute ist sie Professorin an der HMKW in Frankfurt.

2012: Daniel Grossmann
Er gewann 1997 einen Förderpreis und arbeitet als Dirigent und Künstlerischer Leiter des Jewish Chamber Orchestra Munic

2010: Christopher Wratil
Der Bundessieger beim Geschichtswettbewerb 2004/5 arbeitet nun als Assistant Professor an der Universität Wien.

2009: Edith Raim
Edith Raim nahm viermal am Geschichtswettbewerb teil, gewann drei Mal Preise und wirkte später als Tutorin mit.

2008: Dominic Hartmann
Der bekannte Jungunternehmer gewann gemeinsam mit einem Mitschüler einen ersten Preis beim Geschichtswettbewerb 2000/1.

2007: Klaus Schweinsberg
Der Affiliate Professor an der Pariser Wirtschaftshochschule ESCP gewann mit seinem Team 1986 einen ersten Preis.

2006: Anna Rosmus
Für Recherchen zur Rolle ihrer Heimatstadt Passau während der NS-Zeit gewann sie 1981 einen dritten Preis.
Kontakt

Laura Wesseler
German Federal President’s History Competition

Fabian Knothe
German Federal President’s History Competition

Anne Kohstall
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Lena Langensiepen (parental leave)
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Kirsten Pörschke
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Andreas Winter
German Federal President’s History Competition