Bürgerschaftliches Engagement ist Chef:innensache

Bürgermeister:innen aus bundesweit 113 Engagierten Städten sind am 13. Juni der Einladung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Körber-Stiftung zum Sommertreffen der Engagierten Stadt in Berlin gefolgt.

Treffen der Bürgermeister:innen mit Bundesfamilienministerin Lisa Paus
Treffen der Bürgermeister:innen mit Bundesfamilienministerin Lisa Paus Foto: Marc Darchinger

Bundesfamilienministerin Lisa Paus würdigte in ihrer Ansprache das einmalige Netzwerk der Bürgermeister:innen: „Bürgerschaftliches Engagement verbindet Menschen unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlichen Alters und fördert den Zusammenhalt in Städten und Dörfern. Es trägt zu einem positiven Lebensgefühl bei. In einer Engagierten Stadt möchte man gerne leben! Darum ist es gut und wichtig, dass wir uns alle zusammen für das Programm Engagierte Stadt einsetzen. Und das sehr erfolgreich!“

„Wer die Stadtgesellschaft stärken will, um die großen Herausforderungen zu meistern, braucht dafür Beteiligung, Aktivierung und das Mittun möglichst vieler Menschen vor Ort. Die Bürgermeister:innen haben hier eine Schlüsselfunktion.“

Lothar Dittmer, Vorstandsvorsitzender der Körber-Stiftung

Schlüsselfunktion der Bürgermeister:innen

In den Podiumsdiskussionen wurde sehr deutlich: Verwaltung und Wirtschaft müssen mehr denn je mit gemeinnützigen Organisationen und engagierten Bürger:innen vor Ort zusammenarbeiten. „Wer die Stadtgesellschaft stärken will, um die großen Herausforderungen zu meistern, braucht dafür Beteiligung, Aktivierung und das Mittun möglichst vieler Menschen vor Ort“, betonte der Vorstandsvorsitzende der Körber-Stiftung, Lothar Dittmer, „Die Bürgermeister:innen haben hier eine Schlüsselfunktion.“

An runden Tischen tauschten die Anwesenden ihre Erfahrungen aus den Zeiten der Pandemie und des Neustarts nach Corona aus. Sie diskutierten über Engagement als Standortfaktor, über die Folgen des Ukraine-Krieges im Hinblick auf lokale Resilienz und gingen der Frage nach, wie eine Stadt nachhaltige Strukturen für ein bürgerschaftliches Engagement aufbauen kann.

  • Das Sommertreffen der (Ober-) Bürgermeisterinnen- und Bürgermeister bot die Gelegenheit zum kollegialen Austausch.
    Das Sommertreffen der (Ober-) Bürgermeisterinnen- und Bürgermeister bot die Gelegenheit zum kollegialen Austausch. Foto: Marc Darchinger
  • In allen Himmelsrichtungen der Bundesrepublik werden starke Engagement-Strukturen in den Engagierten Städten geschaffen, die auch über ihre Stadtgrenzen hinaus Wirkung zeigen.
    In allen Himmelsrichtungen der Bundesrepublik werden starke Engagement-Strukturen in den Engagierten Städten geschaffen, die auch über ihre Stadtgrenzen hinaus Wirkung zeigen. Foto: Marc Darchinger
  • Wie steht es um die Diskussionskultur in den Stadt- und Gemeinderäten der Engagierten Städte? In einer Podiumsrunde diskutierten darüber (v.l.n.r.) Elke Christina Roeder, Reinhard Drogla und Steffi Trittel. Die Runde moderierte Martin Meister.
    Wie steht es um die Diskussionskultur in den Stadt- und Gemeinderäten der Engagierten Städte? In einer Podiumsrunde diskutierten darüber (v.l.n.r.) Elke Christina Roeder, Reinhard Drogla und Steffi Trittel. Die Runde moderierte Martin Meister. Foto: Marc Darchinger
  • Wie sieht eine gelungene Anerkennungskultur für Ehrenamtliche aus? Und wie schafft man es, Bürgerbeteiligung interessant und nachhaltig zu gestalten? An zahlreichen Thementischen diskutierten die Gäste über die Herausforderungen in ihren Engagierten Städten.
    Wie sieht eine gelungene Anerkennungskultur für Ehrenamtliche aus? Und wie schafft man es, Bürgerbeteiligung interessant und nachhaltig zu gestalten? An zahlreichen Thementischen diskutierten die Gäste über die Herausforderungen in ihren Engagierten Städten. Foto: Marc Darchinger