Dialogue with the end

Foto: g2Baraniak

Wanderausstellung über das Sterben

Der Tod ist das letzte Tabu. Über das Sterben spricht man nicht in einer Gesellschaft, die immer leistungsfähiger werden will. Aber jedes Leben endet mit dem Tod. Früher oder später.

Dieses Tabu will die Wanderausstellung Dialog mit dem Ende lösen – durch filmische und fotografische Porträts von Sterbenden und durch die Einladung zum Dialog über das Lebensende.

Die Ausstellung ist eine Annäherung an das Lebensende und lädt ein, in den Dialog mit dem schwierigen und zugleich alltäglichen Thema Tod zu treten. Es werden filmische Porträts und Fotografien von Menschen präsentiert, die bereit waren, ihre Gedanken, Gefühle und Ängste zum Thema Sterben zu teilen – junge Schwerkranke, Menschen mit einer Nahtoderfahrung sowie Hochbetagte. Sie beantworten existenzielle Fragen wie „Wollen Sie ewig leben?“ oder „Wofür wollen Sie erinnert werden?“. Die Besucher:innen sind dazu eingeladen, sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzten und über ihre Gedanken und Gefühle ins Gespräch zu kommen. Vermittler:innen regen aktiv dazu an, den Dialog mitzubestimmen, einzelne Fragen der Ausstellung an einer Pinnwand selbst zu beantworten oder eigene Fragen zu stellen.

Das Konzept der Ausstellung ist als Zusammenarbeit des Sozialunternehmers Andreas Heinecke (Dialog Social Enterprises), der Dokumentarfilmerin Sylvie Hohlbaum, des Fotografen Steffen Baraniak und der Körber-Stiftung entstanden und wird von der Beisheim Stiftung unterstützt. Der Dialog mit dem Ende wird bis Ende 2022 durch Deutschland touren.

Contact

Jonathan Petzold

Programme Director
Living well in old age

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