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Streiten geht anders. Vom Anfang und Ende der demokratischen Diskussionskultur

Der öffentliche Diskurs ist gereizt – wie kann ein konstruktiver Austausch dennoch gelingen? Die Autorin Mely Kiyak, die Argumentationstrainerin Romy Jaster und der Philosoph Julian Nida-Rümelin geben Impulse für eine demokratische Diskussionskultur.

  • Demokratie
  • Gesellschaft
  • Politik
  • 89 min.

Cancel Culture und populistische Polarisierungen lassen den Austausch mit Andersdenkenden oft gar nicht mehr zu. Brauchen wir in Zeiten von Krisen und Konflikten weniger Streit oder gar mehr? Woran scheitern wir? Wie geht konstruktiver Diskurs? Kann man Streiten lernen?  
Die Autorin Mely Kiyak argumentiert in ihrem Buch „Haltung“ gegen eine laute Empörungskultur, für das Zuhören und Innehalten und sagt: „Schweigen im richtigen Moment ist manchmal die souveränere Haltung.“  Die Philosophin Romy Jaster beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Theorie und Praxis des guten Streitens und hat das Forum für Streitkultur an der Humboldt-Universität zu Berlin mitbegründet. In einem guten Streit darf es für sie nicht vor allem ums Gewinnen gehen. Der Philosoph und ehemalige Politiker Julian Nida-Rümelin hat wie kaum ein anderer die demokratischen Grundfesten analysiert: Sie stehen und fallen mit der Kunst, miteinander um die richtigen Entscheidungen zu ringen.
Es moderiert die Hörfunkjournalistin Stephanie Rohde.

Veranstalter: Körber-Stiftung und Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften