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Ohr zur Welt: NARA feat. Merve Akyıldız

Das Urban-Jazz-Ensemble NARA und die türkische Sängerin Merve Akyıldız verknüpfen die musikalischen Wurzeln Anatoliens und des Balkans mit Energien des modernen Jazz. Aus traditionellen Melodien und Improvisationen entsteht ein Sound, der Brücken zwischen Vergangenheit und Gegenwart schlägt.

  • 106 min.

NARA versteht sich als transkulturelles Urban-Jazz-Projekt, das Herkunft nicht konserviert, sondern transformiert – lebendig, dialogisch und offen für das Unvorhersehbare.

Die Sängerin Merve Akyıldız ist in Izmir geboren und studierte zunächst klassisches Klavier in Antalya. Ihre musikalische Prägung ging jedoch weit darüber hinaus: Traditionelle Klänge und Rhythmen mazedonischer und türkischer Volksmusik sowie elektronische Popmusik prägen ihre außergewöhnliche stilistische Bandbreite.

NARA steht für eine zeitgenössische musikalische Sprache, die in den Traditionen Anatoliens, des Balkans und des östlichen Mittelmeerraums verwurzelt ist – und zugleich konsequent in die Gegenwart weist. Die Band verbindet Tradition mit der Ästhetik des modernen Jazz – mit Improvisation, harmonischer Offenheit, urbanen Grooves und individuellen Klangfarben. Dabei entstehen eigenständige Arrangements traditioneller Stücke und eigene Kompositionen, die folkloristische Elemente neu denken.

Es moderiert Bahar Roshanai, Körber-Stiftung.