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Live-Gaming. Krieg aus Sicht von Zivilist:innen

Die meisten Video-Games simulieren exakte Nachstellungen von Krieg. Im Anti-Kriegsspiel „This War of Mine“ übernehmen Spieler:innen jedoch die Rolle von Zivilisten, die in einer belagerten Stadt um ihr Überleben kämpfen. Das Game wird live gespielt.

  • Digitalisierung
  • Geschichte
  • Internationale Verständigung
  • 108 min.

Die meisten Video-Games simulieren die exakte Nachstellung von Krieg – die Leiden der Zivilbevölkerung spielen dabei keine Rolle. Nicht so im Anti-Kriegsspiel „This War of Mine“. Dort übernehmen Spieler:innen die Rolle der Zivilist:innen, die in einer belagerten Stadt zwischen die Fronten eines Krieges geraten und um ihr Überleben kämpfen.

Krieg aus der Perspektive seiner Opfer: Die Entwickler des polnischen Studios 11bit hoffen so, bei den Spieler:innen ein Bewusstsein für das Leid der Zivilbevölkerung zu wecken. Kann das gelingen und wo liegen die darstellerischen Grenzen in Video-Games?
Daniela Kuschel forscht zu Kriegsdarstellungen und Erinnerungsdiskursen unter anderem in Video-Games; Christian Huberts ist Projektleitung der Initiative „Erinnern mit Games“ der Stiftung Digitale Spielekultur. Es moderiert Dom Schott.
Das Game wird live gespielt und mit Ihnen diskutiert.

In Kooperation mit der Stiftung Digitale Spielekultur.