
Kein Phänomen der Vergangenheit: Antisemitismus in Hamburg
Über Antisemitismus in der Hansestadt spricht die Journalistin Vivien Leue mit Landesrabbiner Shlomo Bistritzky, Yasemin El-Menouar, Expertin für religiös-kulturelle Vielfalt, und Stefan Hensel, bis Ende 2025 Antisemitismusbeauftragter der Stadt.
Antisemitismus ist in Deutschland zuletzt immer deutlicher spürbar geworden. Seit dem 7. Oktober 2023 hat sich die Lage für Jüdinnen und Juden noch weiter zugespitzt. Auch in Hamburg erleben sie seither vermehrt Anfeindungen und fühlen sich unsicher. Die Hamburger „Dunkelfeld“-Studie aus dem Jahr 2024 hat ergeben, dass 77 Prozent der zwischen November 2023 und Februar 2024 befragten Jüdinnen und Juden in den vorangegangenen zwölf Monaten antisemitische Vorfälle erlebt haben.
Welche politischen und religiösen Einstellungen stecken hinter diesen Anfeindungen? Hat die Hamburger Landesstrategie mit ihren 150 Maßnahmen gegen Antisemitismus Wirkung gezeigt? Wie kann ein respektvolles Miteinander von Menschen verschiedener Religionen und Kulturen gestärkt werden?
Darüber diskutieren Landesrabbiner Shlomo Bistritzky, Yasemin El-Menouar, Expertin für Religion und kulturelle Vielfalt und Stefan Hensel, bis Ende 2025 Antisemitismusbeauftragter der Stadt Hamburg.
Es moderiert die Journalistin Vivien Leue.


