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Chauvinismus Macht Politik

Sich über andere zu erheben, dient oft dem Gewinn und Erhalt von Macht. Aber wie genau festigt Chauvinismus Herrschaft, und wie grenzt er andere aus? Die Journalistin Alice Bota diskutiert mit Politikwissenschaftlerin Sabine Fischer und Gender- und Rechtsextremismus-Expertin Judith Goetz.

  • 98 min.

Der Glaube an die eigene Überlegenheit wird oft gezielt eingesetzt, um Macht zu gewinnen und auszubauen. Sich allein oder als Gruppe anderen gegenüber zu erheben, dient der Legitimation von Diskriminierung, Exklusion und Gewalt. So stellt etwa Putin die russische über die ukrainische Nation und rechtfertigt damit seinen aggressiven Angriffskrieg.

Für Influencer Andrew Tate und seine Anhänger sind Männer von Natur aus das dominante Geschlecht: Ein Narrativ, das patriarchale Hierarchien normalisiert, Frauen herabwürdigt und den Hass auf sie anfeuert. Zwei Spielarten von Chauvinismus, bei denen Abwertung und Herabsetzung eines Gegenübers als Rechtfertigung für den eigenen Herrschaftsanspruch dient.

Wie genau funktionieren solche chauvinistischen Narrative und wie mobilisieren sie ihre Anhänger? Wie können sie entlarvt werden und was kann eine liberale Gesellschaft ihnen entgegensetzen?

Die Journalistin Alice Bota diskutiert mit der Politikwissenschaftlerin Sabine Fischer und der Gender- und Rechtsextremismus-Expertin Judith Goetz.