
Science Slam: H₂Ohhh!
Raus aus dem Hörsaal, rauf auf die Bühne! Was hat Mikroplastik in der Arktis mit unserer Wäsche zu tun? Warum hat Wasser bei 4°C seine höchste Dichte? In lebendigen und anregenden Kurzvorträgen präsentieren vier Forschende ihr Wissen rund ums Wasser. Am Ende entscheiden Sie, wessen Performance überzeugt hat. Es moderiert Insina Lüschen.
Wasser ist das Element des Lebens. Es bedeckt rund 70 Prozent unseres Planeten, formt Landschaften, beeinflusst Wetter und Klima und steckt in jedem Lebewesen. Es löscht unseren Durst, treibt Maschinen an, ist Lebensraum für unzählige Arten – und bleibt zugleich ein faszinierendes Rätsel für die Wissenschaft.
Beim Science Slam widmen sich vier Forschende diesem Element auf humorvolle und anschauliche Weise. Während Coco Vetter erklärt, wie Mikroplastik aus unserer Wäsche bis in die Arktis gelangt, erfahren wir von Matthias Schott, warum Fische manchmal nach Perwoll riechen. Adrian Buchmann gibt faszinierende Einblicke in das unerforschte Leben des Wassers und Sabine Rockenstein macht sichtbar, wie sich Wassermoleküle bewegen. Durch den Abend führt Insina Lüschen.
Wie bei jedem Slam küren Sie am Ende die beste Performance des Abends!
Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Science Slam im Rahmen der Hamburger Horizonte 2025 statt. Die Eventreihe Hamburger Horizonte widmet sich in diesem Jahr Wasser als Ressource und Lebensraum. Weitere Informationen zum aktuellen Programm finden Sie hier.
Adrian Buchmann ist Chemiker und erforscht das Verhalten des Wassers auf molekularer Ebene. Dazu versucht er seine Netzwerkeigenschaften zu entschlüsseln, indem er die Schwingungen der Wasserstoffbrückenbindungen mittels (Terahertz) Spektroskopie betrachtet. Buchmann hat sowohl Chemie als auch Biochemie an der Ruhr-Universität Bochum studiert und dort auch in physikalischer Chemie, mit kurzem Aufenthalt in den USA (Umich), promoviert.
Als Doktorandin der Physik macht Sabine Rockenstein am Deutschen Elektronen-Synchrotron DESY in Hamburg die ultraschnellen Bewegungen von Elektronen innerhalb von Atomen und Molekülen sichtbar. Ein besonderes Augenmerk legt sie dabei auf in Wasser stattfindende Prozesse, die dem Leben zugrunde liegen. Die entwickelten Methoden nutzen ultrakurze Lichtblitze, um Abläufe als „Molekül-Filme“ einzufangen.
Matthias Schott ist Akademischer Rat am Lehrstuhl für Tierökologie I der Universität Bayreuth. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der aquatischen chemischen Ökologie sowie der Untersuchung des Einflusses anthropogener Stressoren auf Ökosysteme. Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit hat Matthias Schott in unterschiedlichen handwerklichen und kreativen Berufen gearbeitet unter anderem als Kältetechniker, Fliesenleger, Imker, Bartender, Tontechniker sowie als Musiker in Bands.
Coco Vetter liebt es, vom winzig Kleinen ins ganz Große zu zoomen: Im B.Sc. Chemie stand zunächst die abstrakte Welt der Atome im Fokus, im M.Sc. Industrieökologie nun der allzu reale ökologische Kollaps. Aufgewachsen an Ratzeburger See und Außenalster, forschte Coco für die Bachelorarbeit in einem Labor mit Elbblick an Mikroplastikproben aus der Grönlandsee. Coco lädt Sie ein zu einer virtuellen Reise von der schönsten Stadt der Welt in die bittere Kälte - und wieder zurück.
Insina Lüschen ist Schauspielerin, Sängerin und Moderatorin. Sie moderiert seit 2015 den Science Slam im Uebel & Gefährlich, Hamburg, sowie andere Wissenschaftskommunikationsformate, Festivals, Preisverleihungen, Tagungen und Events.
KörberForum
Kehrwieder 12
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