
Hier wohn ich, hier bleib ich
Die eigene Wohnung steht für Lebensqualität und Selbstbestimmung. Wie können Menschen in ihrem Zuhause alt werden und dabei gut versorgt sein? Welche Wohnkonzepte soziale Teilhabe und gerechte Wohnraumverteilung ermöglichen, diskutieren Gunnar Laufer-Stark, nestbau AG, und Maike Mahlstedt, Stattbau Hamburg gGmbH. Stefan Arend moderiert.
Wohnen bedeutet weit mehr als nur ein Dach über dem Kopf – es ist die Grundlage für Lebensqualität, Selbstbestimmung und Gemeinschaft, gerade im Alter.
Die Mehrheit der Menschen will bis zum Ende in ihrem Zuhause oder in ihrem Quartier wohnen bleiben. Doch in der Realität tun sich Hürden auf: Barrieren erschweren die Mobilität und soziale Teilhabe, das Gefühl der Einsamkeit hat zugenommen und nicht überall ist eine ambulante Versorgung sichergestellt.
Besonders in den Städten gibt es zudem eine wachsende Ungleichverteilung an Wohnraum: Zu viele Ein-Personen-Haushalte belegen große Wohnflächen, während junge Familien verzweifelt mehr Wohnraum suchen. Die marktorientierte Wohnungswirtschaft bietet für viele kaum bezahlbare Alternativen.
Wir beleuchten neue Wege und Konzepte, die dazu beitragen können, dass solidarisches und gerechtes Wohnen gelingt und Menschen dort alt werden können, wo sie zu Hause sind.
Zu Gast sind Gunnar Laufer-Stark, Vorstand der nestbau AG Tübingen, und Maike Mahlstedt von der Stattbau Hamburg gGmbH.
Es moderiert der Sozialmanager Stefan Arend.
Eine Veranstaltung auch in deutscher Gebärdensprache.
Gunnar Laufer-Stark ist Gründer und Vorstand der nestbau AG in Tübingen. Der Fachanwalt für Steuer- und Immobilienrecht realisiert mit der Bürger-AG seine Vision von einem ausgeglichenen und partizipativen Gesellschaftsmodell.
Maike Mahlstedt hat Erziehungswissenschaften und Geographie studiert sowie Gerontologie mit einem Master abgeschlossen. Seit 2015 arbeitet sie im Bereich der Quartiersentwicklung und beschäftigt sich vorwiegend mit den Themenfeldern altersgerechte Quartiere und neue Wohnformen für Menschen mit Unterstützungsbedarf, seit 2023 als Projektleitung der Koordinierungsstelle Wohn-Pflege-Gemeinschaften bei der Stattbau Hamburg gGmbH.
Stefan Arend ist Gründer des Instituts für Sozialmanagement und Neue Wohnformen in Gräfelfing/München. Der studierte Sozialmanager war langjährig im KWA Kuratorium Wohnen im Alter, einem Träger von Senioreneinrichtungen tätig sowie Geschäftsführer der Mediana-Gruppe, einem regionalen Träger von ambulanten und stationären Pflegediensten. Er publiziert regelmäßig zu sozialpolitischen Themen und lehrt u.a. an der TU München zur Gesellschaft des langen Lebens.
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