
AltersBilder mit Mojib Latif
Vom Wissen ins Handeln kommen: Das ist das erklärte Ziel des international renommierten Klimaforschers Mojib Latif und seiner leidenschaftlichen Aufklärungsarbeit. Warum Klimaschutz auch Gerechtigkeit zwischen den Generationen bedeutet, erklärt der 69-Jährige im Gespräch mit Andreas Bormann.
Als international renommierter Meteorologe und Ozeanograph beschäftigt sich Mojib Latif hauptsächlich mit den Klimaschwankungen und Einflüssen durch den Menschen auf das Klima. Seit Jahrzehnten vermittelt Mojib Latif sein Wissen der breiten Öffentlichkeit. Eine Mission, für die er vielfach ausgezeichnet wurde.
Ein Erkenntnisproblem sieht der Wissenschaftler nicht, wohl aber ein Umsetzungsproblem: Es fehlen die richtigen Anreize. Klimaschutz ist für ihn eine Frage der Gerechtigkeit – zwischen Arm und Reich, Nord und Süd und zwischen Jung und Alt.
Welchen Wertewandel unsere Gesellschaft benötigt, um eine gerechte Zukunft für die jüngeren Generationen zu schaffen, diskutiert der 69-jährige Hamburger mit Andreas Bormann.
Veranstaltung auch in deutscher Gebärdensprache
Anmeldung für Gehörlose erforderlich unter veranstaltungen@koerber-stiftung.de.
Mojib Latif ist einer der führenden deutschen Klimaforscher. Als Seniorprofessor an der Universität Kiel und Forscher am GEOMAR Helmholtz-Zentrum Kiel prägt er die Meeres- und Klimaforschung. Er leitet die Akademie der Wissenschaften in Hamburg, veröffentlichte über 200 wissenschaftliche Arbeiten und wurde vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem Deutschen Umweltpreis.
Andreas Bormann ist freier Autor, Moderator und Medientrainer. Er berichtete für den Norddeutschen Rundfunk und lehrt an der Akademie für Publizistik und der Henri-Nannen-Schule in Hamburg. Bormann lebt in Nordfriesland; hier schreibt er Reisebücher über die Nordseeküste und »seine« Stadt Kopenhagen.
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